Sicherheitsempfehlungen gibt es viele. Am Besten sind solche, die Sie ganz einfach beherzigen können. Die wichtigsten Anleitungen finden Sie hier auf einen Blick kostenlos und leicht verständlich.
Der Internet-Browser ist das Daten-Tor zum World Wide Web. Durch ihn müssen alle Informationen laufen. Das betrifft Videos, Musik und PDF-Dokumente. Daher versuchen Internet-Kriminelle oft Sicherheitslücken in Multimedia-Komponenten für einen Angriff auf den Computer zu missbrauchen. Betroffen sind heute viele große Hersteller wie Apple (QuickTime), Microsoft (DirectX) oder Adobe (Flash, PDF). Mit dem VR-ComputerCheck können Sie Ihren Computer und Ihren Internet-Browser auf veraltete Software und damit verbundene Sicherheitslücken hin überprüfen. Ist eine Komponente nicht mehr aktuell oder weist sie Probleme auf, so zeigt der VR-ComputerCheck dies durch ein Ampelsystem an und bietet Hilfe beim Beheben des Problems.
Wenn Sie diese Seite besuchen, heißt das, dass Sie im Internet surfen. Das ist toll! Aber seien Sie vorsichtig, Windows und andere Programme weisen immer wieder Schwachstellen auf, die die Sicherheit des Computers gefährden. Nutzt ein Krimineller diese Sicherheitslücken erfolgreich aus, kann er möglicherweise Kennwörter und andere Zugangsdaten für das Online-Banking auslesen. Die Hersteller der Programme müssen deshalb regelmäßig Fehler in ihren Programmen beheben und Aktualisierungen bereitstellen. Microsoft behebt kontinuierlich Fehler in seinen Programmen und stellt kostenlose Aktualisierungen zur Verfügung. Wie Sie Ihre Microsoft-Programme auf den neuesten Stand bringen, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Microsoft hat den Support für Windows 7 und Windows 8.1 eingestellt. Neue Sicherheitsaktualisierungen für diese Betriebssysteme werden nicht mehr bereitgestellt. Das öffnet Schädlingen Tür und Tor. Wenn Sie weiterhin Ihren Computer nutzen wollen und kein neues Gerät kaufen möchten, sollten Sie ein anderes Betriebssystem, wie zum Beispiel Windows 10 oder Windows 11, auf der Festplatte installieren, damit Ihr Computer weiterhin geschützt bleibt. Auch das Betriebssystem Linux wäre eine Möglichkeit. Vorher sollten Sie Ihren Datenbestand sichern, denn unter Umständen wird bei einer Neuinstallation die Festplatte formatiert. Hilfe bietet unsere Schritt für Schritt Anleitung.
Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet. Seitdem erhalten Nutzer keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr.
Wer Windows 10 weiterhin verwendet, kann sich für die verlängerten Sicherheitsupdates von Microsoft registrieren. Dadurch werden wichtige Sicherheitslücken noch bis zum 13. Oktober 2026 geschlossen. Neue Funktionen oder größere Verbesserungen für Windows 10 gibt es jedoch nicht mehr.
Nach dem 13. Oktober 2026 endet auch diese verlängerte Unterstützung. Windows 10 erhält dann keine Sicherheitsupdates mehr und wird zunehmend unsicher.
Was sollten Sie jetzt tun?
Ein Computer ohne Schutzprogramm ist wie ein Haus ohne Tür: Er steht praktisch jedem offen! Schützen Sie sich daher mit einem aktuellen Antivirenprogramm, das schädliche Programme wie Viren, Würmer und Trojaner abwehrt. Ein gutes Antivirenprogramm bietet Schutz vor vielen Gefahren aus dem Internet. Es sollte immer aktiv sein und eingehende E-Mails sowie heruntergeladene Programme überprüfen. Doch selbst die besten Antivirenprogramme sind nutzlos, wenn ihre Virensignaturen nicht auf dem neuesten Stand sind. Virensignaturen sind Informationen, die das Programm benötigt, um Schadsoftware zu erkennen. Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass die Virensignaturen mindestens einmal täglich aktualisiert werden. Die meisten Antivirenprogramme bieten eine automatische Update-Funktion. Diese Funktion muss jedoch immer aktiv sein und eventuell manuell eingeschaltet werden.
Wie einfach man eine Antivirensoftware installiert bzw. aktiviert, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Arbeiten Sie nie ohne Firewall. Ein Computer ohne Firewall ist wie ein Haus ohne Tür: Es steht praktisch jedem offen! Eine Firewall filtert alle Daten, die aus dem Internet auf Ihren Computer gelangen und von diesem in Richtung Internet versandt werden. Dadurch soll Ihr Computer vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden. Wie einfach man eine Firewall installiert oder aktiviert, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Musik, Fotos, Rezepte und Programme - im Internet kann man fast alles finden, wonach man sucht. Aber Vorsicht ist geboten. Es gibt viele verschiedene Quellen, wo Sie die gewünschte Datei herunterladen können und es gibt viele Computer-Kriminelle, die Downloads anbieten, die sie zuvor mit einem Schädling infiziert haben. Daher gilt, gehen Sie kein Risiko ein und laden Sie nur Dateien von vertrauenswürdigen Quellen herunter. Wenn Sie eine Datei herunterladen, prüfen Sie diese vor der Anwendung durch aktuelle Antivirenprogramme, um eine Infektion des Rechners zu vermeiden.
Besonders vorsichtig müssen Sie sein, wenn Sie Internet-Tauschbörsen nutzen. Tauschbörsen im Internet bieten Nutzern die Möglichkeit zum kostenfreien Austausch von Musik, Filmen und Programmen. Damit kann man sich aber viel Ärger einhandeln, denn viele Inhalte auf diesen Tauschbörsen sind mit Viren infiziert.
Wenn Sie eine Internet-Tauschbörse nutzen möchten, sollten Sie daher nicht nur aufpassen, dass Sie nicht gegen das Urheberrecht verstoßen, sondern auch darauf achten, dass die Inhalte, die Sie herunterladen, frei von Schädlingen sind. Ein aktuelles Virenschutzprogramm hilft Ihnen, Viren in Dateien zu entdecken, die auf Ihren Computer heruntergeladen werden.
Viele Betrüger versenden E-Mails, die auf den ersten Blick von Banken, Paketdiensten oder bekannten Unternehmen zu stammen scheinen. Oft wird behauptet, dass ein Konto gesperrt wurde, eine Rechnung offen ist oder ein Paket nicht zugestellt werden konnte.
Klicken Sie nicht vorschnell auf Links und öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Absendern. Prüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders genau und seien Sie besonders vorsichtig bei Nachrichten, die Zeitdruck erzeugen.
Wenn Sie unsicher sind, besuchen Sie die Website des Unternehmens direkt über Ihren Browser, anstatt auf einen Link in der E-Mail zu klicken.
Viele Menschen verwenden dasselbe Passwort für mehrere Konten. Wird eines dieser Konten gehackt, können Kriminelle oft auch auf andere Dienste zugreifen.
Verwenden Sie daher für jedes wichtige Konto ein eigenes Passwort. Besonders für E-Mail-Konten, Online-Banking und soziale Netzwerke sollten unterschiedliche Passwörter genutzt werden.
Ein Passwort-Manager kann dabei helfen, sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten.
Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit all Ihren Daten, die auf Ihrem Computer gespeichert sind, bei Virenbefall oder einer defekten Festplatte passieren würde? Sie würden schlimmstenfalls verloren gehen, wenn Sie keine Sicherung (Backup) durchgeführt haben! Ob Musikarchiv oder Fotosammlung, Sie können all diese persönlichen und wichtigen Daten wiederherstellen, wenn Sie vorher ein Backup angelegt haben. Daher: Sichern Sie Ihre Daten rechtzeitig und regelmäßig gegen Verlust.
Um eine Datensicherung durchzuführen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste Lösung ist das Kopieren von Dateien auf einen USB Stick oder auf eine externe Festplatte. Wie oft Sie die Daten sichern, hängt ganz davon ab, wie oft Sie die Originaldateien verändern. Für den Privatgebrauch genügt es in der Regel, alle paar Wochen eine Datensicherung durchzuführen.
Wer nicht nur einzelne Dateien oder Ordner mit Musik oder Fotos sichern möchte, sondern auch Betriebssystem und installierte Programme, braucht dazu spezielle Backup-Programme. Unter Windows, dem Betriebssystem von Microsoft, sind die Lösungen von Nero und Acronis weit verbreitet.
Extra Tipp: Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten am besten auf mehreren externen Datenträgern. Bewahren Sie wichtige Daten am besten sogar an verschiedenen Orten auf.
Hier finden Sie mehr Informationen über die Datensicherung unter:
Öffentliche WLAN-Netzwerke (Hotspots) sind in Cafés, Restaurants, Hotels, Bahnhöfen oder Flughäfen weit verbreitet. Sie ermöglichen einen schnellen und oft kostenlosen Zugang zum Internet. Allerdings sind öffentliche WLANs nicht immer sicher. Kriminelle können versuchen, Daten abzufangen oder gefälschte Hotspots einzurichten, um an persönliche Informationen zu gelangen.
Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen können Sie das Risiko jedoch deutlich reduzieren.
Öffentliche WLAN-Netzwerke sind praktisch, sollten aber mit Bedacht genutzt werden. Wer einige grundlegende Sicherheitsregeln beachtet, kann auch unterwegs sicherer im Internet surfen.
Der Internet-Browser speichert ständig Daten auf dem Rechner, wenn Sie eine Internetseite aufrufen. Gespeichert werden zum Beispiel besuchte Websites oder Suchwörter. Das Speichern dieser Informationen auf dem Computer ist im Allgemeinen hilfreich, denn es wird der nächste Aufruf der Seite wesentlich beschleunigt, weil zum Beispiel Bilder nicht mehr neu heruntergeladen werden müssen. Wenn Sie aber den Computer mit anderen Leuten teilen, sollten Sie nach Abmeldung aus dem Online-Banking diese Informationen löschen. Damit wird sichergestellt, dass kein unberechtigter Dritter Einsicht auf Ihre online abgefragten Daten erhält. Wie Sie diese Dateien entfernen können, um Ihre Privatsphäre zu schützen, zeigt Ihnen unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung: